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Die etwas andere Pension im Herzen Frankens!

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Aussicht vom Pastoriushaus

Franz Daniel Pastorius 1651-1719

Anmerkungen zur Namensgebung des Hauses

Franz Daniel Pastorius wurde am 26.12.1651 in Sommerhausen am Main geboren. 1658 kam er mit seinem Vater Melchior Adam Pastorius nach der Freien Reichstadt Windsheim. Der Vater war hier 26 Jahre Bürgermeister und Inhaber weiterer hoher Ämter.  Franz Daniel studierte Jura in Altdorf, Straßburg, Basel and Jena. Er arbeitete als Rechtsberater und Rechtsanwalt, zuletzt in Frankfurt am Main (1682). Dort bekam er Verbindung mit den Quäkern, vor allem mit William Penn (Pennsylvanien). Franz Daniel faszinierte die völlige Religionsfreiheit am nordamerikanischen Kontinent und er reiste als Bevollmächtigter der ,,Gesellschaft der Freunde” nach Philadelphia, wo er am 30.8.1683 als einer der ersten deutschen Auswanderer ankam. Nach vorheriger Verbindung empfing er dort 13 deutsche Auswandererfamilien aus Krefeld und gründete mit ihnen die Stadt Germantown, die er nach deutschem Stadt- und Gemeinderecht organisierte. Er war in Germantown auch Bürgermeister, Amtmann, Lehrer und Friedensrichter.  Politisch kämpfte er gegen die Sklaverei in Nordamerika. Sein Beispiel gab vielen Deutschen den Mut, die alte Heimat zu verlassen und nach Nordamerika auszuwandern. Franz Daniel starb am 27.September 1719 in Germantown.


Das ,,Bethaus” um 1710

Historische Anmerkungen des Hauses

Nach der großen handschriftlichen Windsheimer Stadtchronik hatte der Rat im Juni 1668 den ,,Betschwestern” ein Haus in der (Langen) Spitalgasse herrichten lassen. Melchior Adam Pastorius war damals Ratsherr und sein Sohn Franz Daniel stand nach Absolvierung des Gymnasiums an der Schwelle zu seinen Universitätsjahren.

Die Beginen (beguinae) oder ,,Betschwestern”, wie sie in Windsheim hießen, werden seit dem 13.Jahrhundert fromme Frauen genannt, die freiwillig arm und keusch, aber ohne bindende Gelübde, ohne Ordenszugehörigkeit und -regel gemeinsam in Beginen-Häusern lebten. Sie beschränkten sich zumeist auf karitative Versorgung von unverheirateten der unteren Stände, Krankenpflege, Gemeinschaftsgebet und Gebete in besonderen Anliegen waren ihre Haupttätigkeiten. Sie lebten von geringen Geldspenden und Naturalgaben. Sie durften auch öffentlich Almosen sammeln. Von der Stadt hatten sie das Wohnrecht und Feuerholz.

Im Juli 1710 wurde das alte Haus verkauft und ein neues, das heutige Bethaus(Pastoriushaus), erbaut.

Wenn auch mit Ausgang des 18.Jahrhunderts nichts mehr von den Betschwestern berichtet wurde, so erfüllte dieses Haus doch bis 1978 den eigentlichen sozialen Zweck. Hilfsbedürftige wohnten dort. Auch heute dient dieses Haus wieder den Menschen. Wenn auch in veränderter Form, so doch auch humanen und friedlichen Zwecken.


In 1983 am 300 Jubiläum der ersten deutschen Auswanderung nach Amerika würde die Pastorius Heim Gesellschaft e.V., Bad Windsheim (Pastorius Home Association Inc., Germansville, U.S.A.)  gegründet. Gleich danach kaufte der Verein das Bethaus von der Stadt Bad Windsheim und im Jahr 1986 bauten sie das Haus als internationale begegnungsstätte um. Das Hauptziel des Pastoriushaus und der Pastorius Heim Gesellschaft e.V.(Pastorius Home Association, Inc., Germansville, U.S.A.) ist friedlicher interkultureller Austausch. 

Texte: Josef Heinrich, Quellen: Stadtarchiv, Schlosser; A. Estermann: ,,Bad Windsheim" Geschichte einer Stadt in Bildern, Delp-Verlag, Bad Windsheim.



Für Reservierungen und weitere Informationen, melden Sie sich bitte bei Pension Pastoriushaus

Pension Pastoriushaus

An der Heuwaag 1

91438 Bad Windsheim

Email: info@pastoriushaus.com

Tel: 09841/7078

Fax: 09841/403116


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Zimmer 12


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Unser gemütliches Frühstückszimmer


Pastorius Home Association, Inc.        www.pastoriushaus.org